27.06.2012

Studie: Stressfaktoren im Flugzeug

Fliegen gilt als bequeme Form des Reisens. Tausende Kilometer binnen kurzer Zeit überwinden? Mit einer entsprechenden Flugreise gelangt man schnell von Kontinent zu Kontinent. An Bord des Flugzeugs, so das Ergebnis einer Umfrage, müssen Passagiere jedoch auch einige 'Stress-Klippen' umschiffen. Was sind die Top 10 Stressfaktoren für Fluggäste? Dieser Frage hat sich das Online-Portal Lastminute.de genauer gewidmet und startete eine Online-Umfrage. Neben Deutschen nahmen auch Briten, Franzosen, Italiener und Spanier an der Vergleichsstudie bei.

Aus den insgesamt 6.193 Befragungen ermittelten die Experten schließlich die Dinge, die Fluggäste am meisten stören. Für knapp drei Viertel der Deutschen (73 Prozent) gehört der Sitznachbar zu den größten Stressfaktoren im Flieger, denn wenn dieser sich zu sehr ausbreitet, wird oft ein Kampf um die gemeinsame Armlehne entfacht. Nahezu ebenso unangenehm empfinden deutsche Fluggäste alkoholisierte Passagiere (72 Prozent). Auch schreiende Kinder gehören für 51 Prozent der Befragten zu den besonderen Stressfaktoren auf Flugreisen. Was jedoch unternehmen Deutsche und andere Europäer dagegen?

Beim Stress im Flieger bleiben die Italiener (66 Prozent) erstaunlich ruhig und würden ähnlich wie die Deutschen (61 Prozent), Spanier (58 Prozent) und Franzosen (47 Prozent) mehrheitlich nichts besonderes unternehmen. Anders verhält es sich bei den Briten, die zu 36 Prozent einen anderen Sitzplatz verlangen würden. Bei den Deutschen kommt eine solche 'Flucht' laut dem Umfrageergebnisse nur für 16 Prozent in Betracht.

Im Gesamtvergleich gehören folgende Stressfaktoren zu den Dingen, die Passagiere im Flugzeug am meisten hassen:
  • 60 Prozent: sich ausbreitende Sitznachbarn
  • 59 Prozent: schreiende Kinder
  • 53 Prozent: alkoholisierte Passagiere
  • 38 Prozent: laute Unterhaltungen von Mitreisenden
  • 29 Prozent: lautes Musik hören von Mitreisenden
  • 29 Prozent: geräuschvolles/chaotisches Essverhalten von Mitreisenden
  • 27 Prozent: schnarchende Fluggäste
  • 25 Prozent: Applaus beim Landen
  • 18 Prozent: gesprächige Sitznachbarn
  • 08 Prozent: flirtende Sitznachbarn

13.06.2012

Flughafen München: Kommt die 3. Startbahn?

Über den Bau einer dritten Startbahn für den Flughafen München dürfen die Einwohner der Stadt am 17. Juni 2012 abstimmen. Wie Michael Kerkloh, Chef des Münchner Flughafens betont, ist die dritte Startbahn für den deutschen Großflughafen unverzichtbar, um langfristig Kapazitätsengpässe zu vermeiden. Nachdem einige Gegner des Projekts mobil machten, wird die Entscheidung nun zunächst in die Hände der Münchner Bürger gelegt. Wie es danach weiter geht, ist bisher noch nicht abzusehen.

Von Seiten des Flughafen Münchens heißt es auch, dass eine dritte Startbahn entsprechend Arbeitsplätze sichert und der Flugbetrieb auf weitere internationale Ziele ausgedehnt werden könnte. Auch in puncto Lärmschutz-Bedenken sei der Flughafen mit entsprechenden Konzepten gewappnet, will jedoch nun das Votum und ebenfalls noch anhängige Gerichtsverfahren abwarten.

Über den Flughafen München

Mit ca. 38 Millionen Fluggästen im Jahr 2011 ist der Münchner Flughafen nach Frankfurt der zweitgrößte Flughafen Deutschlands und dient dabei insbesondere als gefragtes internationales Luftfahrt-Drehkreuz. Neben einer effektiven Flugabfertigung zeichnet sich der Flughafen München, gelegen im Erdinger Moos, auch durch Informationsangebote wie den Luftfahrt-Besucherpark aus. Über entsprechende Angebote des Besucherzentrums, speziell für Kinder, informiert das folgende pdf-Dokument: