18.12.2013

Günstig fliegen - Aktuelles aus dem Low Cost Monitor

Wie aus dem Low Cost Monitor 2/2013 hervorgeht, wurden von so genannten Billigfliegern im Sommer diesen Jahres insgesamt 658 Flugstrecken ab/in Deutschland bedient. Wie das für die Studie verantwortliche Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mitteilte, erreichte man mit diesem Wert nahezu das Low Cost Flüge Rekord-Hoch von 2010. Ein weiterer positiver Trend sei zu erwarten, so die genauere Marktanalyse.

Welche Besonderheiten gibt es aktuell, wenn man günstig fliegen möchte? Flug-24 informierte bereits zum Low Cost Monitor 1/2013 und fasst an dieser Stelle nun die neuen Tendenzen rund um Low Cost Airlines und Billigflug Angebote in Deutschland und Europa zusammen.

Low Cost Fluggesellschaften in Europa auf Wachstumskurs

Der Sommer 2013 hat deutschlandweit einige neue Flugverbindungen mit sich gebracht. Mit bis zu 116 verschiedenen Strecken führt das Flugziel Italien bei Billigfliegern, dicht gefolgt von Spanien mit 108 Flugverbindungen ab Deutschland. Wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt informierte, konnte allein der Flugverkehr zwischen Spanien und Deutschland im Low Cost Bereich um zehn Prozent gesteigert werden.

In diesem Zusammenhang ist auch zu erwähnen, dass Billigfluggesellschaften wie beispielsweise Vueling in diesem Jahr gezielt in den deutschen Markt investiert haben. Die Ausweitung von Flugangeboten innerhalb Europas, speziell im Bereich Billigflug, gehört auch zu den Schwerpunkten der Berichterstattung im Reisemagazin Flug-24. Sie stellen nicht nur vielfältige Flugverbindungen, sondern bedienen dabei auch große, gut vernetzte Flughäfen. Dazu zählt auch der Aeropuerto Barcelona El Prat, denn am Flughafen von Barcelona sind neben Vueling auch AirBerlin, easyJet und viele weitere Airlines, die insbesondere dem Low Cost Segment zugeordnet werden, anzutreffen.


Billigflieger punkten bei Reisenden

Der aktuelle Low Cost Monitor 2/2013 bescheinigt Billigfliegern einen wichtigen Marktanteil. Mit derzeit 31 Prozent werden entsprechende Flugangebote insbesondere auch von Urlaubsreisenden wahrgenommen. 

Während europäische Ziele der Billigflieger ab Deutschland entsprechend an Bedeutung gewinnen, ist das innerdeutsche Flugangebot im Low Cost Segment derzeit rückläufig.

Spannend ist zudem der Blick auf einzelne Fluggesellschaften, die sich auf dem Gebiet von günstigen Flügen innerhalb Deutschlands und in Europa besonders hervortun. Als aktueller Marktgewinner gilt insbesondere Germanwings. Die Fluggesellschaft übernimmt seit geraumer Zeit auch innerdeutsche Strecken, die vorher von der Lufthansa bedient wurden und kommt bereits auf 1.200 Starts/Woche. Air Berlin kommt sogar auf noch mehr wöchentliche Starts.

Flughafen Check: Viele Billigflieger ab Berlin-Tegel


Auch bedingt durch die Übernahme von Flugangeboten am Standort Berlin-Schönefeld geht der Berliner Flughafen Tegel als Studiengewinner hervor. Der Flughafen kommt auf ein Angebot von 758 wöchentlichen Flügen, die durch Billigfluggesellschaften bedient werden und setzt sich damit vor dem Flughafen Köln-Bonn (607 Low Cost Flüge) an die Spitze.

Was heißt eigentlich Low Cost bzw. Billigflug?

Dieser Frage gehen die Studienverantwortlichen nun bereits seit 2006 nach. Die Grenzen zwischen dem klassischem Linienflugbetrieb und Billigflugangeboten verschwimmen zunehmend. Beispielhaft für dieses Phänomen ist unter anderem Air Berlin, die als Fluggesellschaft sowohl im Low Cost Segment als auch im Linien- und Charterflugverkehr anzusiedeln ist. Wer mehr über die Kriterien erfahren möchte, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt für die Einstufung als Low Cost Anbieter nutzt, findet online auf DLR.de weitere Informationen zum Low Cost Monitor.

13.11.2013

Luftverkehr Schlichtungsstelle: Was Passagiere wissen sollten

Seit dem 1.11.2013 greift für deutsche Verbraucher eine neues Gesetz, auf dessen Basis eine Schlichtungsstelle für den Luftverkehr eingerichtet wurde. Diese soll im Streitfall zwischen Fluggesellschaft und Fluggast vermitteln und so einige außergerichtliche Einigung erzielen. Flug-24 berichtet an dieser Stelle zu den neuen Möglichkeiten, die sich für Passagiere ergeben und stellt das hierfür notwendige Fachwissen und Informationen zu den zuständigen Stellen bereit.

Probleme mit der Airline?

Die SÖP soll Streitigkeiten außergerichtlich schlichten

Die in Berlin beheimatete Schlichtungsstelle öffentlicher Personenverkehr (SÖP) war bislang primär für Kunden der Deutschen Bahn Ansprechpartner bei Streitigkeiten. Nun ist die Schlichtungsstelle auch zuständig für den Luftverkehr.

Seit dem 1. November können sich Reisende  an die Institution wenden. Auf Basis der neuen Gesetzesregelung greift der Mechanismus der Schlichtung zudem nicht nur für der SÖP angeschlossenen Fluggesellschaften. Hierzu gehören beispielsweise bereits in Deutschland beheimatete Unternehmen wie Air Berlin, Condor, Germania, Germanwings, Lufthansa und Tuifly, aber auch viele ausländische Fluggesellschaften (z.B.Singapore Airlines). Richten sich Passagier-Ansprüche gegen eine Airline, die der Schlichtungsstelle öffentlicher Personenverkehr bislang nicht beigetreten ist, liegt die Zuständigkeit für entsprechende Fälle bei der amtlichen Schlichtungsstelle des Bundesamt für Justiz.

Wann und wie greift die Schlichtungsstelle Luftverkehr?

Nach Maßgabe des neuen Gesetzes, in Kraft getreten für alle Flüge ab dem 1.11.2013, können Fluggäste, die etwaige Zahlungsansprüche gegenüber einer Airline geltend machen möchten, die Schlichtungsstelle einschalten. Dies dient dazu, eine gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden, wenn bislang keine Einigung mit der Fluggesellschaft erzielt werden konnte.

Das Angebot der Schlichtungsstelle richtet sich an alle Passagiere, die Flüge privater Natur (keine Dienstreise) unternommen haben. Im Fokus steht demnach der Verbraucher, wobei ein Schlichtungsverfahrens für Flüge mit Start oder Landung in Deutschland möglich ist.

Zu den Zahlungsansprüchen, die Verbraucher an Fluggesellschaften stellen und im Wege einer Schlichtung klären können, gehören:
  • Gepäckschäden und verspätete Gepäckzustellung
  • Anspüche gem. EU Fluggastrechte Verordnung (z.B. Ausgleichszahlungen u.ä. Bei Flugverspätung, Annullierung, etc.)

Wie läuft ein Schlichtungsverfahren ab?

(1) Im ersten Schritt muss sich der Fluggast mit seinem Anspruch direkt an die Fluggesellschaft wenden. Reagiert die Fluggesellschaften binnen zwei Monaten gar nicht oder lehnt den Anspruch ab, kann der Fluggast sich an die Schlichtungsstelle Luftverkehr wenden, bevor die Streitigkeiten gerichtlich beigelegt werden.

(2) Der Fall wird bei der Schlichtungsstelle an einen Begutachter gegeben, der eine Lösung für beide Parteien vorschlägt. Diese Empfehlung soll zur erfolgreichen Regulierung des Anspruchs beitragen und die Fluggastrechte stärken.

(3) Kosten für das Schlichtungsverfahren entstehen dem Verbraucher nur, wenn dieser z.B. zusätzlich einen Anwalt konsultiert und die Einigung dann keine spezifische Regelung zu Anwaltskosten vorsieht.

(4) Für das Schlichtungsverfahren sind zur genauen Begutachtung des Falls seitens des Fluggastes entsprechende Unterlagen erforderlich. Das schließt Dokumente wie:
  • Buchungsbestätigung bzw. Flugticket/Bordkarte
  • Schadensdokumentation und -aufstellung (Nachweis auch mit Fotomaterial)
  • ggf. verfügbare Bestätigungen der Fluggesellschaft zum jeweiligen Anspruchsgrund (z.B. Verspätung, Gepäckschaden)
  • Belege zu entstandenden Ausgaben
  • Schriftverkehr zwischen Airline und Passagier

(5) Je nach Fall kann die Bearbeitung eines Falls durch die Schlichtungsstelle mehrere Monate in Anspruch nehmen. Verpflichtend ist ein Schlichtungsverfahren zur Regelung von Ansprüchen gegenüber Fluggesellschaften für den Verbraucher nicht, kann jedoch unter Umständen Gerichts- und Anwaltskosten sparen.

(6) Ab einem bestimmten Streitwert ( > 5.000 Euro) ist eine gerichtliche Entscheidung jedoch zwingend erforderlich, da die Schlichtung keinen rechtsverbindlichen Charakter hat. Das heißt, dass Fluggesellschaften an die Annahme des Schlichterspruchs nicht gebunden sind. Kommt eine gütliche Einigung nicht zustande, kann die Sachlage auf dem Gerichtsweg geklärt werden.

Wo findet man die Schlichtungsstelle Luftverkehr im Internet?

Auf der Webseite der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) findet man alle relevanten Informationen zum Schlichtungsverfahren und erfährt auch, welche Fluggesellschaften bereits beigetreten sind.






Für Schlichtungen von Fällen, die noch nicht beigetretene Fluggesellschaften betreffen, können sich Verbraucher an das Bundesamt für Justiz wenden.





23.10.2013

Airbus bei Fluggesellschaften beliebt

Der Flugzeughersteller Airbus hat eine neue Großbestellung an Land gezogen und ist damit weiter auf Wachstumskurs. Nachdem zuletzt Japan Airlines einen Auftrag in Milliarden-Höhe an Airbus vergeben hatte, platzierte nun auch die lateinamerikanische Fluggesellschaft Viva Aerobus eine Order. Mit diesem Wechsel verliert der Flugzeughersteller Boeing einen langjährigen Kunden, Airbus hingegen setzt sich ein weiteres Mal am Markt durch.

Wie der europäische Flugzeughersteller mitteilte, unterzeichnete VivaAerobus mit Airbus einen Vertrag über den Kauf von 52 Flugzeugen des Typs Airbus A320. Konkret entschied sich die mexikanische Low-Cost Airline für 40 Flugzeuge des Typs Airbus A320neo und 12 weitere Airbus A320ceo (Quelle. Airbus).

Airbus A320 gehört derzeit zu den Flugzeug-Familien, die Airlines einen kosteneffizienten Einsatz ermöglichen. Dies gehört auch zu den Hintergründen, warum sich VivaAerobus anstelle von Boeing für Airbus als Partner für den Flotten-Umbau entschied. Im lateinamerikanischen und karibischen Raum ist Airbus mit jeweils mehreren hundert Flugzeugen präsent und konnte in den letzten 10 Jahren die Anzahl der im Einsatz befindliche Airbus Flugzeuge verdreifachen. 

Mexiko und die Region Lateinamerika gelten als aufstrebender Markt für Flugzeugbauer, wobei Airbus anhand des neuen Großauftrags dem Mitbewerber Boeing weiter den Rang abzulaufen scheint.

Man darf gespannt sein, wie sich die mit modernen und energieeffizienten Triebwerk ausgestatteten Flugzeuge in naher Zukunft bei Airlines weltweit durchsetzen.

Allgemeine Informationen zur Airbus A320 Flugzeug-Familie inklusive Bildmaterial stellt beispielsweise Flugrevue.de bereit. Weitere interessante Reiseinformationen und Hinweise hier auf www.flug-24.net!

18.09.2013

Neuer höchst gelegener Flughafen in Betrieb

Der neu in Betrieb genommene Daocheng Yading Airport ist neuer Rekordhalter. Der Flughafen in der chinesischen Provinz Sichuan befindet sich auf einer Höhenlage von 4411 Metern und ist damit aktuell der höchst gelegene zivil genutzte Flughafen der Welt. Zuvor ging dieser Titel an den Qamdo Bangda Airport (Tibet), auf 4334 Metern Höhe gebaut.

Im Zuge der Eröffnung des Flughafens steht jedoch nicht nur der neue Rekord im Mittelpunkt. Durch die neue Anbindung im Luftverkehr gehören langwierige Busreisen künftig der Vergangenheit an. Wie die Medien berichten, startet täglich ein Flug vom Daocheng Yading Airport (IATA: DCY) zum Chengdu Shuangliu International Airport (IATA: CTU). Für diese Flugreise werden im Schnitt 65 Minuten benötigt, mit dem Bus wären es stolze zwei Tage.

Flug-24 über die Besonderheiten am Daocheng Yading Airport


An die reibungslose Abwicklung des Flugverkehrs in entsprechend schwindliger Höhe sind besondere Anforderungen geknüpft. Da die Triebwerke der Flugzeuge in den Höhenlagen weniger Schubkraft erreichen, müssen die Rollbahnen entsprechend länger gestaltet sein. Dies ist am neuen chinesischen Flughafen entsprechend umgesetzt wurden, denn die Landebahn misst stolze 4200 Meter. Der Bau des Flughafens soll umgerechnet etwa 192 Millionen EUR gekostet haben.

Passagiere, die am Flughafen Daocheng Yading abheben und binnen einer guten Stunde in Chengdu wieder landen müssen sich ebenfalls auf eine Besonderheit einstellen. Auf diesem Flug wird in kurzer Zeit ein enormer Höhenunterschied (ca. 3900 Meter) überwunden, wodurch mit entsprechenden Beschwerden (z.B. Höhenkrankheit in Form von Kopfschmerzen, Übelkeit, etc.) zu rechnen ist.

Spannend bleibt zudem der Blick auf die Zukunft des Flughafenstandorts, welche Flug-24 ebenfalls gezielt verfolgen wird. Wie aus den chinesischen Medien bekannt wurde, könnten bereits ab Oktober weitere Flugstrecken (z.B. Chongqing) bedient werden.

31.07.2013

MiD stellt Flug-Atlas 2013 vor

Der Autoclub Mobil in Deutschland e.V. (MiD) hat den Test gemacht: Welche Fluggesellschaften in Deutschland bieten vergleichsweise besonders guten Service mit entsprechendem Preis-Leistungsverhältnis? Die Ergebnisse der in diesem Zusammenhang erfolgten Tests hat der Autoclub mit Sitz in München im Flug-Atlas 2013 zusammengefasst.

Diese sollen Leser unseres Flug- und Reisemagazins vorgestellt werden. Dabei gibt es gleich zwei Sieger im Test: In der Gesamtbewertung setzen sich sowohl Germanwings als auch Lufthansa durch.

Flug-Atlas 2013: Der Test von Mobil in Deutschland e.V.

Um einzelne Fluglinien zu bewerten, machte der Automobilclub in der Ferienzeit einen entsprechend Praxistest und buchte Flüge nach Barcelona, Palma und London. Auf dieser Basis wurden jeweils der Reisepreis (Flug+Gepäck), entsprechende Sonderregelungen (z.B. Mitnahme von Tieren, Kinderermäßigung) und Verpflegung an Bord ermittelt sowie der Buchungsprozess bei den verschiedenen Airlines und auch das Alter ihrer Flugzeug-Flotte genauer unter die Lupe genommen.

Wie die abschließende Analyse der Bewertungskriterien zeigte: Qualität steht häufig vor dem Preis, denn die so genannten Billigflieger (Low-Cost Airlines) konnten im Ranking des Flug-Atlas 2013 weniger überzeugen.

Airline Gewinner: Diese Fluggesellschaften punkten besonders

 Die Fluggesellschaften Germanwings und Lufthansa konnten sich mit jeweils der Gesamtnote 2,0 den ersten Rang sichern. An zweiter Stelle folgt TUIfly mit der Gesamtnote 2,18, dicht gefolgt vom Drittplatzierten, der Fluggesellschaft AirBerlin (2,24).

Getestet wurden auch die Flugangebote von Condor, EasyJet, RyanAir und Vueling. Als 'Billigflieger' konnte sich Vueling mit einer Platzierung an vierte Stelle eine verhältnismäßig gute Bewertung sichern. In der Gesamtwertung fallen EasJet und RyanAir dahinter zurück, haben aber ebenfalls ihre Vorzüge. So überzeugte RyanAir die Tester mit einem besonders günstigen Flugpreis nach Palma, mit dem andere Airlines nicht mithalten konnten. Auch eine moderne Flugzeug-Flotte konnte punkten. Ärgerlich sind jedoch versteckte Zusatzkosten, die sich häufig in den Bestellprozess einschleichen, egal ob Gebühren für Kreditkartenzahlung, Sitzplatzreservierung oder eine andere „Zusatzleistungen“.

Man kann daher nur dazu raten, beim Buchungsprozess die Augen offen zu halten und Konditionen für Flüge im Vorfeld ausgiebig zu vergleichen. Wer mehr über die einzelnen Ergebnisse im Flug-Atlas 2013 erfahren möchte, kann diesen als pdf-Dokument hier abrufen.

24.06.2013

US-Airline Surf Air startet Flug Flatrate

Auch am Flugmarkt gibt es immer wieder neue Impulse. Ob die von der Fluggesellschaft Surf Air ins Leben gerufene Flug-Flatrate einen neuen Trend setzen wird, bleibt derzeit noch abzuwarten. Mit Sicherheit sorgt die US-amerikanische Airline mit ihrer Initiative „All You Can Fly“ jedoch für ausreichend Gesprächsstoff. Hier ein kurzer Überblick mit Flug News rund um Surf Air:

Zunächst will die Airline Flüge innerhalb Kaliforniens anbieten und setzt dabei auf regionale Flughäfen wie den San Carlos Airport und den Burbank Airport. Damit kann Surf Air sowohl die Metropolregion San Francisco als auch Los Angeles bedienen und plant im Juli noch weitere Flüge in Kaliforniens anzubieten, die insbesondere für Geschäftsreisende interessant sein könnten.

Business Class Flug einmal anders: Die Fluggesellschaft Surf Air setzt in diesem Zusammenhang auf relativ kleine Flugzeuge des Typs Pilatus PC-12. Persönlicher Service ist den Passagieren an Bord dabei gewiss, denn es gibt insgesamt nur eine einstellige Anzahl von Sitzplätzen. Mit weiteren Services wie kostenfreien Getränken und Snacks, gebührenfreiem Storno und kurzfristiger Flugbuchung sowie unkompliziertem Check-In will Surf Air ebenfalls punkten.

Für die Nutzung der „Flug-Flatrate“ von Surf Air ist eine Mitgliedschaft erforderlich. Sie schlägt mit monatlich 1.650 Dollar zu Buche. So wirbt das Unternehmen auch gezielt damit, Mitglieder anstelle von Passagieren zu haben.

Ob das die Zukunft des Fliegens sein wird, bleibt fraglich. Spannend ist jedoch, dass etwas völlig Neues den Weg auf den Markt gefunden hat. Damit potenzielle Interessenten vor lauter Euphorie jedoch auch das Wesentliche im Blick behalten, empfiehlt sich der Besuch dieser Seite: http://www.surfair.com/travel_info.html 

Hier informiert die Fluggesellschaft ausführlicher zu den Konditionen für Flugbuchung und Reisen. Dort stößt man dann auf Pluspunkte wie WiFi-Nutzung an den von Surf Air angeflogenen Airports, aber auch auf Minuspunkte wie die Gepäckregelung. Pro „Mitglied“ (=Fluggast) darf nur ein kleines Gepäckstück (35 pounds = ca. 15 kg) mitgenommen werden.

29.05.2013

Billigflieger Markt im Check: Zur DLR-Studie

Wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, kurz DLR, informiert, sind Low Cost Airline Flugangebote in und ab Deutschland zu Beginn des Jahres 2013 zurückgegangen. Entsprechende Daten stellt die Institution im aktuellen Low Cost Monitor 1/2013 bereit, der die Besonderheiten und Markttendenzen für Günstig- und Billigflieger analysiert und zusammenfasst. Bereits seit dem Jahr 2006 beobachtet das DLR damit den Markt rund um Low Cost Fluggesellschaften und ihre Angebote. Derzeit stagniert der Marktanteil der zu den Billigfliegern zählenden Airlines bei 32 Prozent, dennoch nahm insbesondere die Anzahl der angebotenen Flugstrecken ab.

Als Negativrekord beschreibt die DLR-Studie, dass insgesamt lediglich noch 423 Strecken von Low Cost Airlines in bzw. ab Deutschland bedient werden. Dieser Rückgang im Winter (ca. - 3 Prozent) betraf sowohl inländische als auch europa- und weltweite Flüge im Low Cost Segment. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Markt in der Sommersaison wieder neu stabilisiert. Hierzu tragen insbesondere neu gestartete Kooperationen wie beispielsweise das erweiterte Flugangebot der Iberia-Tochter Vueling ab verschiedenen deutschen Flughäfen bei, denn insgesamt setzen Billigflieger auf den europäischen Markt.

Low Cost Carrier im Überblick: Wer fliegt günstig ab Deutschland?

Zu den Fluggesellschaften, die im vergangenen Winter insgesamt bis zu 92 Prozent des Marktanteils im Low Cost Segment auf sich vereinten, gehören Air Berlin, Germanwings, Easyjet, Ryanair, Intersky und flybe. Die Fluggesellschaft Air Berlin stellt dabei auch das größte deutsche Flugangebot, wobei das DLR von etwa 1.660 Starts in der Woche ausgeht. Die mit der Deutschen Lufthansa kooperierende Germanwings brachte es vergleichsweise auf 746 wöchentliche Starts.

Als Durchschnittspreis für einen Billigflug ermittelten die Studienverantwortlichen eine Preisspanne von 60 bis 120 Euro, wobei die Angebote entsprechend der unterschiedlich genutzten Strecken, Buchungszeiträume und Carrier variieren. Spannend bleibt auch der Blick auf neue Airlines, die sich am deutschen Markt mit entsprechenden Low Cost Flügen etablieren möchten. Hierzu zählen beispielsweise die außereuropäische Air Arabia Maroc, welche die Flugverbindung Köln-Nador in ihr Streckennetz aufgenommen hat.

Nach Angaben des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt vereinen die Berliner Flughäfen bislang das größte Flugaufkommen im Low Cost Segment auf sich. Mehr als acht Millionen Fluggäste nutzten im letzten Untersuchungszeitraum entsprechende Angebote an/ab Berlin.

Billigflug Nationen im Vergleich

Im europäischen Vergleich belegt weiterhin Großbritannien den ersten Platz, wenn es um günstige Flugangebote von Low Cost Carriern geht. Wöchentlich heben dort im Schnitt 6.840 Billigflieger ab. Auf stolze 4.214 Starts in der Woche kommt Italien und landet damit auf dem zweiten Platz. Zur Top 3 der 'Billigflug Nationen' gehört weiterhin Spanien mit 3.761 Starts in der Woche. Deutschland kommt auf 3.507 Starts und rangiert damit auf dem vierten Platz.

Europaweit stellt die Fluggesellschaft Ryanair die meisten Billigflüge (23 Prozent Marktanteil), gefolgt von Anbietern wie Easyjet (20 Prozent Marktanteil) sowie Flybe und Norwegian (etwa 7 Prozent Marktanteil).
Weitere Informationen zum Low Cost Monitor 1/2013 können in der Pressemitteilung des DLR abgerufen werden.

Foto: Flug-24.net (Vueling Flug)

06.03.2013

FlightStats: Pünktlichkeit bei Airlines

Mit dem Flugzeug können Reisende auch große Entfernungen in verhältnismäßig kurzer Zeit überbrücken. Doch nicht immer verläuft die Flugreise dabei nach Plan. Wie pünktlich einzelne Fluggesellschaften tatsächlich sind und welche Flughäfen sich mit mehrheitlich pünktlichen Starts und Landungen an die Spitze setzen, untersucht FlightStats regelmäßig.

Im Jahr 2012 erwies sich von den zahlreichen untersuchten Fluggesellschaften und der Auswertung ihrer Flugdaten der Anbieter Japan Airlines als Sieger in der Kategorie „Major International Airlines“. Mit 90,35 Prozent überzeugte der On-time Performance Service (OPS), also die Pünktlichkeit der Airline, entsprechend. Im internationalen Vergleich belegten zudem All Nippon Airways und Scandinavian Airlines System den zweiten bzw. dritten Rang.


Pünktlich in Europa auf Flugreise gehen


Auch einen interessanten europäischen Flugvergleich rund um Pünktlichkeit hat das Institut FlightStats in Bezug auf 2012 veröffentlicht und unterscheidet dabei zwischen Haupt-Fluggesellschaften, die in Europa mind. 30.000 Flüge pro Jahr anbieten und regionalen Europa-Fluggesellschaften, die auf mind. 20.000 Flüge pro Jahr kommen aber beispielsweise nur ausgewählte Destinationen anfliegen.

Die Top 5 europäischen Fluggesellschaften (Major Airlines) mit einem hohen Maß an Pünktlichkeit sind:
  • LOT Polish Airlines
  • Scandinavian Airlines System (SAS)
  • KLM Royal Dutch Airlines
  • Aer Lingus
  • Finnair Oyi

Unter den Top 5 der Regional Airlines in Europa mit hohem On-Time Performance Service sind:
  • Aegean Airlines
  • KLM Cityhopper
  • Brit Air
  • Regional Compagnie Aerienne
  • Tyrolean Airways
Weitere Ergebnisse der FlightStats Studie können Interessierte hier abrufen.

Wer in Europa auf Reisen geht, hat zudem gem. FlightStats an folgenden fünf Flughäfen die größten Chancen auf eine Flugabfertigung ohne Verspätung:
  • Flughafen Palma de Mallorca (PMI)
  • Flughafen Barcelona (BCN)
  • FlughafenAthen (ATH)
  • Flughafen Prag (PRG)
  • Flughafen Kopenhagen (CPH)

13.02.2013

Flugpreis: Lastminute oder früh buchen?

Für viele Verbraucher ist die Reiseplanung 2013 längst noch nicht abgeschlossen. Daher lohnt sich ein Blick auf mögliche günstige Konditionen bei der Flugbuchung. Egal ob Frühbucher oder auf der Suche nach Lastminute Vorteilen: Ein aktueller Flugpreisvergleich kann helfen, Reisekosten zu sparen. Auch Branchenexperten beschäftigen sich regelmäßig damit, welche Preisentwicklung der Reisemarkt - nicht nur im Bereich von Flügen - nimmt.

Zu den allgemeinen Faustregeln bei der Suche nach Flügen gehört folgende: Je näher der Abflugtermin rückt, desto höher der Flugpreis. Diesen Zusammenhang konnten bereits mehrere unabhängige Untersuchungen von Flugportalen und Reisemagazinen belegen. Preissteigerungen in den letzten 14 Tagen vor Abflug sind dabei gleichermaßen bei Linienfliegern und sogenannten Billigfliegern zu verzeichnen, wie auch die Analyse von Flug-24 zeigt. Liegen mehr Tage zwischen dem Termin von Buchung und Abflug, fallen die Preise laut Statistik geringer aus. Als besonders günstig deklarieren Studien dabei einen Buchungszeitraum von etwa 2 Monaten vor dem gewünschten Abflug.

Die Chancen bei frühzeitiger Buchung einen günstigen Flug zu bekommen, stehen somit höher. Viele Fluggesellschaften starten zunächst mit günstigen Flugpreisen und erhöhen diese sukzessive in Abhängigkeit von der Nachfrage und der Auslastung des Fliegers. Letztere ist auch der Grund, warum Lastminute Flugbuchungen weiterhin beliebt sind. Eine Garantie, dass man wenige Wochen vor Abflug ein günstiges Flugangebot bekommt, gibt es jedoch nicht.

Wer bei den Flugkosten sparen möchte, kann diese auch mit der Wahl des An- und Abreisetages gezielt beeinflussen. Insbesondere vor und nach dem Wochenende sowie rund um Feiertage schnellen die Flugpreise bei den Airlines gern einmal nach oben. Anders sieht es beispielsweise an einem Wochentag wie Dienstag oder Mittwoch aus.

14.01.2013

Flugsicherheit im Check

Wer mit dem Flugzeug auf Reisen geht, vertraut auch auf die Sicherheit dieser Reiseform. Diese wird von verschiedenen Verbänden und Institutionen auch regelmäßig auf den Prüfstand gestellt. So veröffentlichte das Jet Airliner Crash Data Evaluation Center, kurz JACDEC, vor kurzem ein aktuelles Ranking, welche großen Fluggesellschaften im internationalen Vergleich besonders sicher sind.

Ein hohes Maß an Flugsicherheit bietet demnach die europäische Fluggesellschaft Finnair, gefolgt von Air New Zealand und Cathay Pacific Airways an zweiter und dritter Stelle. Europa gehört gemäß der Untersuchung auch zu den besonders sicheren Flugregionen. Deutlich mehr Zwischenfälle bei Flügen, auch mit Todesfolge, gibt es hingegen im Mittleren Osten und in Afrika.

Unter den Top 5 der von JACDEC ermittelten sichersten Fluggesellschaften (Stand: 12-2012) sind außerdem Emirates und Etihad Airways. Mit Eva Air, Tap Portugal, Hainan Airlines, Virgin Australie und British Airways setzt sich die JACDEC Liste der zehn besonders sicheren Fluggesellschaften fort.

Gemäß einer Statistik des IATA-Verbands sind Flugreisen im vergangenen Jahr sicherer geworden. Der Jahresvergleich zeigt, dass insgesamt deutlich weniger Unfälle im Passagierflugverkehr registriert wurden. Dies ist zum einen auf die technische Weiterentwicklung, zum anderen aber auch auf Faktoren wie weltweit erhobene Sicherheitsstandards und die allgemeine Luftraumüberwachung zurückzuführen.


Wie schneiden die deutschen Airlines in puncto Flugsicherheit ab?


Bislang blieben die in Deutschland beheimateten Fluggesellschaften von größeren Unglücken verschont. In der aktuellen JACDEC Rangliste führt dabei im innerdeutschen Vergleich die Lufthansa (Rang 11). Die Fluggesellschaft Air Berlin, die es im Vorjahr noch unter die Top 10 geschafft hatte, ist nunmehr nur noch an 23. Stelle gelistet. Grund hierfür sind in die Bewertung einbezogene schwerere Zwischenfälle, woraus jedoch seit mehr als 30 Jahren kein tödlicher Unfall resultierte. Die Fluggesellschaft Condor hat es erstmals in die Rangliste von JACDEC geschafft und belegt Rang 34.